Beim Axe-Kick wird zunächst wie beim Front-Kick das Knie angezogen und die Hüfte nach vorne
gebracht. Allerdings zeigt das Knie nicht gerade auf den Gegner, sondern leicht seitlich versetzt.
Ist das Knie oben, wird das Bein über die Kopfhöhe des Gegners gestreckt und mit der Hüfte in
den Gegner eingedreht. Bei der Abwärtsbewegung versucht man den Gegner mit der Fußunterseite oder der Ferse
auf den Kopf, das Nasenbein oder das Brustbein zu schlagen. Der Axe-Kick kann sowohl von innen nach außen in den
Gegner reingezogen werden, oder von außen nach innen.
Tipp: Nicht das Bein von Anfang an gestreckt hochziehen. Zuerst das angezogene Knie wie beim Front-Kick zur Brust ziehen und dann erst das Bein strecken und
von oben nach unten ziehen.
Der Axe-Kick hat einen entscheidenen Vorteil. Verfehlt man den Kopf des Gegners,
kann der Kick immer noch auf das Brustbein des Gegners auftreffen.
In der richtigen Distanz zum Gegner getreten,
ist der Kick schwer zu kontern, da die Abwärtsbewegung des Beins viel Energie erzeugt. Der Axe-Kick wird in
Kämpfen nicht so häufig verwendet wie andere Kicks. Er ist somit gut als Überraschungsmoment einsetzbar.
Ein wahrer Meister des Axe-Kick war der leider schon verstorbene K-1-Kämpfer
Andy Hug. Dieser entschied seine Kämpfe häufig mit diesem oft unterschätzten
Kick.
Der Kick kann als Angriffstechnik dienen
oder in den gegnerischen Angriff hineingetreten werden,
um ihn zu unterbinden.
Mit einem Roundhouse-Kick kann man den Kontrahent schwächen oder ausknocken. Er kann gegen den Oberschenkel, zum Rumpf oder zum Kopf getreten werden.
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Der Stoßtritt wird meistents zum Rumpf des Gegners als Angriff oder zur Distanswahrung getreten. Der einfache und schnelle Bewegungsablauf machen den Front-Kick
zu einem sehr oft eingesetzten Kick.
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